A flexible, browser-based solution, QUANTA Link 5.0 centralizes autoimmune testing workflows. It enhances usability, streamlines workflows, and supports confident decision-making in today's autoimmune laboratories.
SAN DIEGO, Oct. 6, 2026 /PRNewswire/ -- Werfen today announced the global launch of QUANTA Link 5.0, a major advancement in its data management platform for autoimmune laboratories. The new version introduces a browser-based solution designed to simplify daily operations, improve workflow visibility, and support laboratories in managing increasing testing complexity with greater efficiency and confidence.

At the core of QUANTA Link 5.0 is a transition to an HTML-based interface, enabling laboratories to access through a standard web browser. This approach delivers a more intuitive, consistent user experience while allowing greater flexibility in how and where users interact with the platform—without requiring local installations.
As laboratories increasingly prioritize digitalization, IT alignment, and cybersecurity readiness, QUANTA Link 5.0 supports these evolving needs through:
QUANTA Link 5.0 preserves validated workflows, ensuring continuity, reliable instrument integration, and seamless LIS connectivity for current users. Additional enhancements, including increased automation and standardized workflows, reduce manual steps and improve efficiency in high-volume environments. Flexible configuration options enable laboratories to adapt the system to their specific needs.
"QUANTA Link 5.0 reflects our commitment to delivering solutions that are both powerful and easy to use in real-world autoimmune laboratory settings," said Vijay Namasivayam, PhD, Chief Operating Officer, Autoimmunity. "By combining a modern, flexible user experience with meaningful workflow improvements, we are helping laboratories operate more efficiently while continuing to support clinicians in delivering high-quality patient care."
About QUANTA Link
QUANTA Link is Werfen's data management platform that centralizes autoimmune testing workflows by integrating results from Aptiva®, BIO‑FLASH®, QUANTA‑Lyser®3000, NOVA View®, and manual microscopy into a single, unified interface. It streamlines result handling, enhances traceability, and supports consistent data interpretation across laboratory operations.
QUANTA Link 5.0 is available now to Werfen customers worldwide.
About Werfen
Werfen (werfen.com) founded in 1966, is a worldwide developer, manufacturer and distributor of specialized diagnostic instruments, related reagents, automation workcells, and data management solutions for use primarily in hospitals and independent clinical laboratories. The Company's clinical areas of focus include Autoimmunity, Hemostasis, Acute Care Diagnostics, Transfusion, and Transplant.
Werfen's solutions help improve the way patients with autoimmune diseases are diagnosed, monitored, and treated. The autoimmunity portfolio includes Aptiva®, BIO-FLASH®, NOVA View®, and QUANTA-Lyser® 3000 systems, and QUANTA Link® data management solution.
The Werfen logo is a trademark of Werfen. Aptiva, QUANTA-Lyser, QUANTA Lite, QUANTA Link, QUANTA Flash, NOVA View, NOVA Lite are registered trademarks of Inova Diagnostics, Inc., a Werfen company. BIO-FLASH is a registered trademark of Biokit S.A. All other product names, company names, marks, logos, and symbols are trademarks of their respective owners.
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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.