VUSSENS eröffnet US-Hauptsitz in New Jersey und startet KI-gestützte Plattform für globale Beauty-Marktanalysen

12.10.2026

Mit einem strategischen Standort in Nordamerika, dem weltweit größten Beauty-Markt, will VUSSENS seine Expansion bei internationalen Kosmetikmarken, Herstellern und Einzelhändlern beschleunigen.

FORT LEE, N.J. und SEOUL, South Korea, 12. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- VUSSENS Inc., ein weltweit tätiges Unternehmen für KI-gestützte Datenanalysen in der Beauty-Branche und eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von NEWEN AI (einem Spezialisten für branchenspezifische KI-Analyselösungen), hat seine nordamerikanische Niederlassung in New Jersey gegründet. Gleichzeitig gab das Unternehmen den offiziellen Start von VUSSENS bekannt: einer auf Ontologien basierenden KI-Plattform zur Analyse von Daten aus der Beauty-Branche.

VUSSENS Establishes U.S. Headquarters in New Jersey and Launches AI-Powered Global Beauty Analytics Platform

New Jersey liegt in unmittelbarer Nähe zu New York – einem der weltweit wichtigsten Zentren für internationale Geschäftsaktivitäten und den Vertrieb von Konsumgütern – und bietet eine leistungsfähige Infrastruktur mit einer hervorragenden Verkehrsanbindung. VUSSENS plant, seine Präsenz auf dem nordamerikanischen Markt durch den gezielten Ausbau seines lokalen Partnernetzwerks zu stärken. Dazu zählen unter anderem Verbindungen zur Stern School of Business der New York University (NYU) sowie zum Global AI Frontier Lab mit Sitz in New York.

Die VUSSENS-Plattform, die zeitgleich mit der Gründung der nordamerikanischen Niederlassung offiziell vorgestellt wurde, ist eine speziell für die Beauty-Branche entwickelte, ontologiebasierte KI-Plattform. Sie kombiniert und analysiert kanalübergreifende Daten aus sozialen Medien und E-Commerce-Plattformen auf dem US-amerikanischen Markt.

Die technologische Grundlage bilden ein Sprachmodell, das mit mehr als 800 Milliarden Tokens trainiert wurde, sowie eine multimodale KI-Engine. Diese kann Videos, Audiodaten und Untertitel von Kurzvideo-Inhalten auf Plattformen wie YouTube und TikTok gleichzeitig analysieren. Dadurch ermöglicht VUSSENS hochpräzise Persona- und Zielgruppenanalysen, unter anderem anhand von ethnischer Zugehörigkeit, Alter, Hauttyp und den Wertvorstellungen der Verbraucher.

Die Plattform geht weit über die reine Erfassung von Keyword-Erwähnungen hinaus. Sie bildet komplexe Zusammenhänge – wie zwischen Trends und Verkaufszahlen, Inhaltsstoffen und Wirksamkeit sowie Verbraucherreaktionen und spezifischen Produkten – systematisch ab. Auf dieser Grundlage erhalten Unternehmen konkrete, unmittelbar nutzbare Markterkenntnisse.

Die Plattform vereint vier integrierte Kernlösungen: Marketing, Trend, Product und Category. Gemeinsam unterstützen sie Unternehmen bei fundierten strategischen und operativen Entscheidungen:

  • Marketing Solution: Verfolgt den gesamten Prozess vom gezielten Product Seeding und der Content-Interaktion bis hin zu Kundenbewertungen und Signalen für die austehende Kaufkonversion.
  • Trend Solution: Analysiert in Echtzeit vielfältige Verbraucherreaktionen auf Inhaltsstoffe, Produktwirkungen, Formulierungen, Farben und Internet-Memes.
  • Product Solution: Unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung zielgerichteter Strategien durch KI-gestützte SWOT-Analysen und detaillierte Zielgruppenanalysen.
  • Category Solution: Bietet umfassende Einblicke in Marktbewegungen und Geschäftspotenziale innerhalb einzelner Produktkategorien.

Ein zusätzliches Alleinstellungsmerkmal der Plattform sind die integrierten Funktionalitäten für die K-Beauty-Trendanalyse. Da koreanische Beauty-Trends international zunehmend als wichtiger Frühindikator für die gesamte Branche gelten, stärkt dies die Wettbewerbsposition von VUSSENS maßgeblich.

VUSSENS richtet seine kommerzielle Strategie auf die gesamte Wertschöpfungskette der nordamerikanischen Beauty-Branche aus. Zu den wichtigsten Zielgruppen gehören Kosmetikmarken, die auf Trendanalysen und die Messung von Marketingleistungen angewiesen sind, sowie OEM- und ODM-Hersteller, die ihre Produktentwicklung und Inhaltsstoffforschung optimieren möchten.

Darüber hinaus richtet sich das Angebot an große Einzelhandelsunternehmen, die vielversprechende Marken frühzeitig identifizieren wollen, sowie an Marketing- und Kommunikationsagenturen, die präzise, datengestützte Erkenntnisse für ihre strategische Beratung benötigen.

Für seine internationale Expansion hat VUSSENS ein klares Stappenplan-Konzept vorgelegt. Ausgehend von der Niederlassung in New Jersey will das Unternehmen zunächst einen soliden Kundenstamm aufbauen, um anschließend seine Präsenz schrittweise auf wichtige US-Regionen wie die Westküste, den Süden und den Mittleren Westen auszudehnen. Langfristig soll so ein flächendeckendes Vertriebsnetz in ganz Nordamerika entstehen.

Aufbauend auf dem angestrebten Erfolg in Nordamerika plant VUSSENS, seine Dienste schrittweise auch in anderen globalen Schlüsselmärkten einzuführen – darunter Japan, Europa, Südostasien und der Nahe Osten. Das übergeordnete Ziel ist es, sich als globaler Knotenpunkt für Daten und Marktinsights in der Beauty-Industrie zu etablieren.

Über VUSSENS VUSSENS ist eine globale, KI-gestützte Analyseplattform für die Beauty-Branche. Sie integriert und analysiert Daten aus internationalen E-Commerce-Plattformen und sozialen Medien, um Markttrends, die Verbrauchernachfrage sowie Entwicklungen auf Produkt- und Kategorieebene transparent zu machen.

Durch die Zusammenführung wichtiger Handels- und Social-Media-Quellen liefert VUSSENS praxisnahe Erkenntnisse entlang des gesamten Beauty Intelligence-Ecosystems – von Trends → Categories → Products → Marketing.

Eine der größten Stärken von VUSSENS liegt in der Fähigkeit, Daten aus ehemals fragmentierten Kanälen miteinander zu verknüpfen. Dies versetzt Unternehmen in die Lage, aufkommende Beauty-Trends und frühe Signale des Verbraucherinteresses zu erkennen, wachstumsstarke Produktkategorien zu identifizieren und neue Geschäftschancen zu erschließen.

(NEWEN AI - KOSDAQ: 463020)

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Wissenschaftspakt zahlt sich aus: Rhein-Main- und Ruhr-Verbund rücken auf

08.10.2026

Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern stellt die Weichen für die nächste Förderperiode – und verschiebt die Gewichte im deutschen Wissenschaftssystem. Zu den bundesweit fünf neuen Exzellenzstandorten gehören die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die sich als Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) durchgesetzt haben. Ebenfalls erfolgreich waren in Nordrhein-Westfalen die Universität zu Köln sowie der Verbund Ruhr Innovation Lab aus TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum.

Für Hessen ist die Entscheidung ein Durchbruch: Erstmals tragen Universitäten des Landes ab 2027 den Titel „Exzellenzuniversität“. Die RMU-Allianz erhält nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums über sieben Jahre eine Förderung von insgesamt bis zu 155 Millionen Euro, finanziert zu 75 Prozent vom Bund. Wissenschaftsminister Timon Gremmels spricht von den ersten Exzellenzunis in Hessen und zugleich vom ersten länderübergreifenden Verbund in der Exzellenzstrategie. Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnet den Titel als Meilenstein für die Forschungslandschaft des Landes. Ein mittelhessischer Verbund aus den Universitäten Gießen und Marburg blieb im Wettbewerb dagegen ohne Erfolg.

Auch Nordrhein-Westfalen stärkt seine Rolle als Hochburg der Spitzenforschung. Neben der Universität Köln, die den begehrten Status nach einer früheren Förderphase von 2012 bis 2019 zurückerhält, steigt der Verbund aus TU Dortmund und Ruhr-Uni Bochum als Ruhr Innovation Lab in den Kreis der Exzellenzuniversitäten auf. Nach Angaben des Düsseldorfer Wissenschaftsministeriums baut das Land damit seine Führungsposition aus. Die Universität Bonn und die RWTH Aachen hatten ihren Exzellenzstatus bereits im Frühjahr verteidigt, sodass NRW künftig mit vier Standorten vertreten ist. Ministerpräsident Hendrik Wüst wertet dies insbesondere als Signal für die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets als Wissenschafts- und Innovationsstandort.

In Bonn gaben Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs als Vize-Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) neben den Standorten in Hessen und NRW auch die Universitäten Freiburg und Jena als neue Exzellenzunis bekannt. Für Einzeluniversitäten sieht das Programm Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr vor, bei Verbünden wie der Rhein-Main-Allianz oder dem Ruhr Innovation Lab können es bis zu 28 Millionen Euro sein. Damit wächst die Riege der Exzellenzuniversitäten, deren bisher neun Standorte – darunter Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, München, Tübingen sowie die Berlin University Alliance – ihre Förderung bereits im Frühjahr um weitere sieben Jahre verlängert hatten. Der Titel ist jeweils an regelmäßige Überprüfungen der Fördervoraussetzungen geknüpft.