KATOWICE, Polen, 11. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Auf dem Europäischen Wirtschaftskongress 2026 (EEC 2026) nahm der MICROIP-Vorsitzende Dr. James Yang an einem hochrangigen Dialog im Rahmen des „Wirtschaftskooperationsforums Polen-Taiwan" teil. In Begleitung von Botschafter Liu Yong-jian und dem stellvertretenden Vorsitzenden der HCG, Michael Chiu, sprach sich Dr. Yang dafür aus, Taiwans Kompetenz im Halbleiterbereich zu nutzen, um Polen zu einem strategischen Knotenpunkt für europäische Edge-KI zu machen.

Im Zusammenhang mit der „letzten Meile" der KI-Einführung wies Dr. Yang darauf hin, dass die weltweite Verbreitung durch uneinheitliche Anforderungen der Endnutzer und die hohen Kosten von Allzweckchips behindert wird. „MICROIP setzt auf einen ‚Software-Driven Hardware'-Ansatz", erklärte Yang und betonte dabei, dass Fachwissen in die Realität der Halbleitertechnik umgesetzt werden müsse. Durch die Nutzung gängiger Chip-Plattformen in Verbindung mit MICROIPs energiesparenden Customized ASIC Design Services (CATS) und der AIVO No-Code-Plattform können Ingenieure spezifisches Branchenwissen mit minimalen Hürden in spezialisierte Anwendungen umsetzen. Dieses Modell hat bereits kommerziellen Erfolg bei der autonomen UAV-Navigation – der Verfolgung von Objekten ohne Internetzugang – und in Smart Cities gezeigt, wo die Verarbeitung auf dem Gerät die Privatsphäre schützt und gleichzeitig kritische Bandbreite spart.
Das Forum hob die Synergie zwischen Polens „Soft Intelligence" und Taiwans „Hard Foundations" hervor. Michael Chiu von HCG bezeichnete Polen als zentralen Innovationspartner für Taiwans Sicherheitsindustrie. Dr. Yang merkte an, dass die Kombination von Europas Software-Talenten mit Taiwans Hardware eine „resiliente Lieferkette" schaffe und Polen als „KI-Hardware-Software-Innovationszentrum" etablieren würde. Darüber hinaus arbeitet MICROIP mit seinem Schwesterunternehmen Arculus EDA UK zusammen, um professionelle EDA-Dienstleistungen anzubieten. Diese strategische Partnerschaft verkürzt den Zyklus von der ASIC-Forschung und -Entwicklung bis zur Massenproduktion erheblich und ermöglicht es MICROIP, globale AIoT-Standards mitzugestalten und gleichzeitig europäischen Kunden die kostengünstigsten Lösungen anzubieten, um den lokalen Marktanforderungen gerecht zu werden.
„Talent ist die ultimative Währung der KI-Branche; wir investieren dort, wo das Talent ist", schloss Yang. Der Erfolg wird an einer tiefen Symbiose von Technologie und Talent gemessen, die über den einfachen Handel hinausgeht und zu einem florierenden industriellen Ökosystem führt. Diese strategische Ausrichtung versetzt MICROIP in die Lage, eine Brücke zwischen technischem Wert und internationalen Kapitalmärkten zu schlagen und damit ein neues Kapitel für die globale ASIC- und KI-Software-Design-Dienstleistungsbranche aufzuschlagen.
Informationen zu MICROIP
MICROIP ist ein in Taiwan ansässiger Marktführer für ASIC-Design-Dienstleistungen, KI-Software und IP-Lizenzierung. Durch seine Plattformen CATS (Custom ASIC Technology & Solutions) und CAPS (Cross-platform AI Processing Service) beschleunigt das Unternehmen den Einsatz von KI in der Praxis und verkürzt Entwicklungszyklen. Besuchen Sie www.micro-ip.com.
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Der deutsche Aktienmarkt ist nach dem verlängerten Wochenende mit leichten Gewinnen in den Mai gestartet. Der Dax notierte wenige Minuten nach Xetra-Eröffnung am Montag 0,14 Prozent höher bei 24.328 Punkten und knüpfte damit an die kräftige Erholung vom vergangenen Donnerstag an. Bereits der vorbörsliche X-Dax hatte auf einen freundlichen Start hingedeutet und lag rund eine Stunde vor Handelsbeginn 0,35 Prozent im Plus bei 24.377 Punkten.
Am letzten Handelstag vor dem Feiertag hatte der Leitindex mit einer deutlichen intraday-Trendwende das angeschlagene Chartbild aufgehellt. Nach einem Start am Tagestief von 23.715 Punkten gewann der Dax im Verlauf fast zweieinhalb Prozent und schloss auf Tageshoch. Der MDax der mittelgroßen Werte setzte die Erholung am Montag mit einem Plus von 0,77 Prozent auf 30.826 Zähler dynamischer fort, während der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 leicht im Minus lag.
Die Stimmung bleibt dennoch fragil. Marktteilnehmer beobachten weiter die Entwicklung im Nahost-Krieg, die Ölpreisentwicklung und insbesondere die Lage rund um die Straße von Hormus. Die Situation habe sich über das Wochenende „nicht wesentlich verbessert, aber auch nicht wesentlich verschlechtert“, sagte Andreas Lipkow von CMC Markets. Die Nachrichtenlage sei nach wie vor undurchsichtig, was die Risikobereitschaft der Investoren bremse.
Zusätzlichen Druck erhält der Markt von der Handelspolitik der USA. US-Präsident Donald Trump kündigte auf seiner Plattform Truth Social eine deutliche Anhebung der US-Zölle auf Fahrzeuge aus der EU an und zielte dabei besonders auf Europa und Deutschland. Die EU-Kommission behält sich Gegenmaßnahmen vor, sollte Washington die Pläne umsetzen. An die Rhetorik Trumps haben sich Anleger indes ein Stück weit gewöhnt: Laut Jens Klatt vom Broker XTB waren frühere Zolldrohungen häufig Teil der Verhandlungsmasse oder wurden im Zeitverlauf angepasst. Er hält auch diesmal rasche bilaterale Gespräche zwischen den USA, der EU und deutschen Herstellern für wahrscheinlich.
Ungeachtet dieser Einordnung standen Autoaktien zum Wochenauftakt unter Druck. BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen wurden im vorbörslichen Handel auf Tradegate unter ihren Xetra-Schlusskursen vom vergangenen Donnerstag gesehen und galten auch im Dax als Belastungsfaktor. Die Kombination aus geopolitischen Risiken, unsicherer Handelspolitik und sektorbezogenen Zolldrohungen dürfte den Sektor vorerst volatil halten, selbst wenn der Gesamtmarkt zum Start in den Mai einen überwiegend freundlichen Ton anschlägt.