Lactips und SmartSolve geben eine weltweite strategische Partnerschaft für plastikfreie Verpackungen bekannt

18.09.2026

Wegweisende Verpackungsinnovationen auf zwei Kontinenten

PARIS, 18. September 2026 /PRNewswire/ -- Lactips, ein französischer Innovator im Bereich zu 100 % biobasierter, wasserlöslicher Naturpolymere, und SmartSolve, ein US-amerikanischer Pionier für biobasierte, wasserlösliche Verpackungen, gaben heute eine globale strategische Partnerschaft bekannt, um die Abkehr von Kunststoffverpackungen zu beschleunigen.

PureNil™ 0: a world's first plastic-free innovation ready for the market

Die Unternehmen begannen ihre Zusammenarbeit im Jahr 2024 und brachten PureNil™ 0 – das weltweit erste zu 100 % kunststofffreie, zersetzbare, bedruckbare und flexible Verpackungsmaterial – in weniger als zwei Jahren von der Entwicklung bis zur Serienreife. PureNil™ 0 ist für den direkten Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen, löst sich schnell in Wasser auf, ohne Mikroplastikrückstände zu hinterlassen, und wird von Kunden aus den Bereichen Kosmetik, Körperpflege sowie Lebensmittel und Getränke eingesetzt. Die Roadmap der Partnerschaft reicht über PureNil™ 0 hinaus bis hin zu künftigen Generationen biobasierter, kunststofffreier Verpackungen.

„Lactips hat uns das einzige gegeben, was dieser Branche bisher gefehlt hat: ein wirklich kunststofffreies, wasserlösliches Material, das sich im kommerziellen Maßstab bewährt. „Was als Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Entwicklung begann, ist heute eine langfristige strategische Partnerschaft, und PureNil™ 0 ist der Beweis dafür, dass plastikfreie Verpackungen kein Zukunftsversprechen sind – sie sind bereits heute Realität", sagte Jonathan Jakubowski, CEO und Mitbegründer von SmartSolv.

„Die Unterzeichnung dieser Exklusivvereinbarung mit SmartSolve stellt einen bedeutenden Meilenstein in der globalen Expansion von Lactips dar. Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit SmartSolve, und ich möchte dem Team von SmartSolve ganz herzlich für sein Vertrauen und sein Engagement danken, mit dem es die Einführung von abfallfreien, natürlichen Verpackungslösungen vorantreibt. „Gemeinsam haben wir die Möglichkeit, sowohl die Praktiken der Branche als auch die Umwelt nachhaltig positiv zu beeinflussen", sagte Alexis von Tschammer, CEO von Lactip.

Über Lactips

Lactips ist ein führendes Unternehmen im Bereich der natürlichen Polymere, das plastikfreien, zu 100 % biobasierten Kunststoff entwickelt, herstellt und vertreibt, der wasserlöslich und in allen Umgebungen vollständig biologisch abbaubar ist. Das Unternehmen wurde 2014 auf der Grundlage der Forschungsarbeit von Dr. Frédéric Prochazka, Forschungsprofessor an der Université de Saint-Étienne (UMR CNRS 5223), gegründet. Lactips vollzog 2022 einen bedeutenden Wandel hin zu einem Industrieunternehmen, indem es seine erste Produktionsstätte eröffnete und Alexis von Tschammer als Geschäftsführer begrüßte. Lactips beschäftigt mittlerweile 40 Mitarbeiter. www.lactips.com

Über SmartSolve

SmartSolve entwickelt zertifizierte, biobasierte, wasserlösliche Verpackungen. Das Unternehmen ist auf wasserlösliches Papier, Etiketten und Beutel spezialisiert und hat seinen Hauptsitz in einem 55.000 Quadratfuß großen Werk in Bowling Green, Ohio. SmartSolve wurde 2016 von Al Caperna und Jonathan Jakubowski gemeinsam gegründet und ist einer der weltweit führenden Anbieter von patentierten, biobasierten, wasserlöslichen flexiblen Verpackungen. www.smartsolve.com

SmartSolve Logo
Zero Waste. Zero Hassle.

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Deutsche Bischöfe beenden Beratungen zu Demokratie, Missbrauchsaufarbeitung und Laienbeteiligung

08.10.2026

Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.

Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.

Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.

Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.