Dank der von Administratoren gesteuerten Kernfunktionen können Unternehmen bei Cyberangriffen und Windows-Ausfällen den sicheren Zugriff innerhalb weniger Minuten wiederherstellen.
FORT LAUDERDALE, Florida, 18. August 2026 /PRNewswire/ -- IGEL®, ein weltweit tätiges Softwareunternehmen, das die IGEL Adaptive Secure Endpoint Platform™ anbietet, gab heute die allgemeine Verfügbarkeit von Emergency Mode bekannt, einer zentralen Verwaltungsfunktion innerhalb von IGEL Business Continuity & Disaster Recovery™ (IGEL BC&DR™).
Bei einem Sicherheitsvorfall, einem Ransomware-Angriff oder einem Windows-Ausfall können autorisierte Administratoren IGEL BC&DR™ mit Emergency Mode nutzen, um unterstützte IGEL Dual Boot™-fähige Endgeräte zentral unter IGEL OS neu zu starten und den sicheren Zugriff wiederherzustellen, ohne dass die Benutzer die Wiederherstellung selbst einleiten müssen.
Der Bedarf ist dringend. Beschwerden über Ransomware stiegen im Jahr 2025 um 14,42 % laut des FBI-Berichts 2025 Internet Crime Report, wobei mit einer Zunahme der Angriffe zu rechnen ist, da neue und ausgefeilte Bedrohungen auftauchen. Unternehmen können zwar Rechenzentren, Netzwerke und Anwendungen schnell wiederherstellen, dennoch können Beschäftigte weiterhin nicht arbeiten, während die betroffenen Windows-Endgeräte untersucht, neu aufgesetzt oder ausgetauscht werden. Emergency Mode hilft dabei, diese Lücke bei der Endpunktwiederherstellung zu schließen, indem er einen vom Administrator gesteuerten Neustart des IGEL OS auf der vorhandenen Hardware ermöglicht.
Für kritische Sektoren wie das Gesundheitswesen, den Finanzsektor, den öffentlichen Dienst, den Verkehrssektor und die kritische Infrastruktur besteht der Hauptvorteil in der Aufrechterhaltung wesentlicher Dienste. Indem sie den sicheren Benutzerzugriff innerhalb weniger Minuten wiederherstellen, können Unternehmen dazu beitragen, die Patientenversorgung, Transaktionen, öffentliche Dienste und andere geschäftskritische Abläufe aufrechtzuerhalten, während die Teams für die Reaktion auf Sicherheitsvorfälle die betroffene Windows-Umgebung untersuchen und die Probleme beheben.
Über die Universal Management Suite™ (UMS™) können Administratoren einzelne Geräte, ausgewählte Gruppen oder ganze Endgeräteflotten neu starten. Die Geräte bleiben auf dem IGEL-Betriebssystem gesperrt, bis ein Administrator sie wieder auf Windows umstellt.
Während des Vorfalls wird die Windows-Partition isoliert und für forensische Untersuchungen sowie Compliance-Prüfungen gesichert. Benutzer können ihre Arbeit auf demselben Gerät fortsetzen und sich wieder mit autorisierten Anwendungen und Ressourcen verbinden, während Incident-Response-Teams ihre Untersuchungen fortsetzen.
„Unternehmen haben viel in die Fähigkeit investiert, Daten und Infrastruktur schnell wiederherzustellen, doch nur wenige sind in der Lage, den Benutzerzugriff am Endgerät ebenso schnell wiederherzustellen", sagte Klaus Oestermann, CEO von IGEL. „IGEL Emergency Mode schließt diese Lücke, indem er Administratoren eine kontrollierte Möglichkeit bietet, Benutzer innerhalb weniger Minuten wieder mit autorisierten Ressourcen zu verbinden."
IGEL BC&DR™ mit IGEL Emergency Mode unterstützt den „Neustart, Wiederverbinden, Fortsetzen"-Ansatz von IGEL. Es hilft Unternehmen dabei, Angriffe auf Endgeräte zu verhindern, Risiken einzudämmen, indem unterstützte Geräte aus einer gefährdeten Windows-Umgebung entfernt werden, und den sicheren Benutzerzugriff wiederherzustellen, während die Untersuchungen und Behebungsmaßnahmen über viele Wochen hinweg andauern.
„Die angestrebte Wiederherstellungszeit (RTO) und die tatsächliche Wiederherstellungszeit (RTA), die Ihre Nutzer während eines Vorfalls erleben, stimmen selten überein", sagte Sterling Wilson, Field CTO für Business Continuity & Disaster Recovery bei IGEL. „Emergency Mode integriert die Wiederherstellung des Endpunktzugriffs in den Zeitplan der Vorfallreaktion, sodass Administratoren dies nicht als separates, geräteweises Projekt verwalten müssen." IGEL BC&DR™ ergänzt die Bereiche Datenresilienz, Sicherheitsmanagement, Incident Response, Beseitigung von Bedrohungen und Endpunktkorrektur. Emergency Mode gewährleistet die Kontinuität des Zugriffs und bewahrt die Windows-Partition genau so, wie sie war – unberührt –, sodass Sicherheits- und IT-Teams ihre eigenen forensischen Untersuchungen und Wiederherstellungsmaßnahmen durchführen können.
IGEL BC&DR Emergency Mode steht nun allen berechtigten IGEL BC&DR™-Kunden ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter:
Informationen zu IGEL
IGEL® ist ein weltweit tätiges Softwareunternehmen, das die IGEL Adaptive Secure Endpoint Platform™ bereitstellt – eine vertrauenswürdige und kontrollierte Endpunktplattform für den sicheren Zugriff auf Cloud, VDI, DaaS, SaaS, sichere Browser, Unternehmensanwendungen sowie OT-Endpunkte. Die Grundlage bildet das IGEL OS, ein unveränderliches Betriebssystem, das dazu beiträgt, die Angriffsfläche von Endpunkten zu verringern, einen als sicher bekannten Endpunktzustand aufrechtzuerhalten und den sicheren Zugriff in verteilten Arbeitsumgebungen zu unterstützen. Durch das IGEL Preventative Security Model® bietet die Plattform zertifizierte Workload-Bereitstellung, zentralisierte Governance und kontextbezogene Durchsetzung und richtet die Endpunktsicherheit auf Zero-Trust- sowie SSE/SASE-Architekturen von wichtigen IGEL-Ready-Partnern aus.
IGEL Business Continuity & Disaster Recovery™ (BC&DR) unterstützt Unternehmen dabei, den sicheren Zugriff auf Windows-Endgeräte wiederherzustellen, die von Ransomware, anderen Cyberangriffen oder Ausfällen betroffen sind. IGEL wurde 2001 gegründet, hat seinen Hauptsitz in Deutschland sowie US-Niederlassungen in San Francisco und Fort Lauderdale und arbeitet mit einem Ökosystem aus 130 führenden Technologiemarken zusammen. Weitere Informationen finden Sie unter www.igel.com und.
Windows ist eine Marke der Microsoft-Unternehmensgruppe.
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Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.
Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.
Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.
Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.