Harvey setzt auf DeepL: KI-Übersetzung für globale Kanzleien und Rechtsabteilungen

19.08.2026

DeepL unterstützt Harvey mit hochsicherer, kontextsensitiver Dokumentübersetzung – und damit bei mehr als einem Drittel des gesamten Übersetzungsvolumens der Plattform

KÖLN, Deutschland, 19. August 2026 /PRNewswire/ -- DeepL, ein weltweit führender Anbieter von KI-Sprachtechnologie, gibt heute bekannt, dass Harvey, die führende KI-Plattform für Kanzleien und Rechtsabteilungen, nun auf DeepL setzt, um schnelle, präzise und sichere Dokumentübersetzung direkt in der eigenen Plattform bereitzustellen. Die Integration ist Ausdruck der wachsenden Nachfrage nach spezialisierten KI-Tools, die auf die Komplexität juristischer Arbeit ausgerichtet sind – dort, wo Präzision, Geschwindigkeit, Formatierung, Terminologie und Sicherheit eine entscheidende Rolle spielen.

„Kunden von Harvey arbeiten ständig mit komplexen Dokumenten, bei denen viel auf dem Spiel steht, und Dokumentübersetzung ist einer unserer am häufigsten genutzten Workflows", sagt Lauren Oh, Product Managerin bei Harvey. „Durch die direkte Integration der KI-basierten Dokumentübersetzung von DeepL in die Harvey-Plattform bieten wir Kanzleien und Rechtsabteilungen eine noch schnellere, nahtlosere und zuverlässigere Möglichkeit, sprachübergreifend zu arbeiten – und stellen gleichzeitig sicher, dass die Inhalte hochpräzise und korrekt bleiben."

Harvey wird von mehr als 200.000 Juristinnen und Juristen in über 2.400 Organisationen in 70 Ländern genutzt, darunter viele der weltweit größten Kanzleien und Rechtsabteilungen. Für viele dieser Kunden ist Sprache dabei nicht nur ein Randaspekt, sondern eine tägliche Herausforderung. Internationale juristische Arbeit hängt davon ab, dass Verträge, Eingaben, Schriftsätze, Beweismittel, Berichte und Mandantenunterlagen schnell, korrekt und zuverlässig übersetzt werden – selbst wenn Dokumente lang oder hochkomplex sind.

Über die Übersetzungs-API von DeepL, die direkt in die Harvey-Plattform eingebettet ist, können Kunden nun beliebige Dokumente hochladen, eine Zielsprache auswählen und eine präzise, maßgeschneiderte Übersetzung erhalten, die Struktur und Formatierung des Originals bewahrt – ohne Harvey verlassen zu müssen. Die Integration unterstützt derzeit über 100 Sprachen und wird mehr als ein Drittel des gesamten Volumens der Dokumentübersetzung von Harvey abdecken.

„Durch die Zusammenarbeit mit Harvey können wir unsere spezialisierten KI-Sprachlösungen noch mehr Kanzleien und Rechtsabteilungen weltweit zur Verfügung stellen, die täglich über Sprachgrenzen hinweg arbeiten", sagt Jarek Kutylowski, Gründer und CEO von DeepL. „Juristische Arbeit bedeutet in der Regel sehr viel Dokumentation – seien es Verträge, Eingaben oder Fallakten, die Hunderte von Seiten umfassen, in Dutzenden verschiedenen Formaten und jeweils eigenen Kontexten. Genau für diesen Grad an Komplexität ist unsere Plattform gebaut, und dass Harvey dafür auf DeepL setzt, ist eine klare Bestätigung unserer Führungsrolle im Markt für KI-Sprachtechnologie."

DeepL wurde als einer der KI-Übersetzungsanbieter von Harvey ausgewählt, weil es Struktur und Formatierung komplexer juristischer Dokumente bewahrt und gleichzeitig kontextsensitive Übersetzungen liefert – auf Basis spezialisierter Sprachmodelle, die speziell für Übersetzung entwickelt wurden. Die individuellen Glossare von DeepL und die unübertroffene Unterstützung von Dateiformaten helfen Kanzleien und Rechtsabteilungen, freigegebene Terminologie und die Integrität ihrer Dokumente sprachübergreifend zu bewahren – unabhängig von Thema, Komplexität oder Länge. Die strengen Sicherheits- und Compliance-Standards des Unternehmens – darunter der Verzicht auf eine dauerhafte Datenspeicherung für Unternehmens- und zahlende Nutzer, DSGVO-Konformität, SOC 2 Type II, die Zertifizierung nach ISO 27001 und weitere – spielen ebenfalls eine zentrale Rolle bei dieser Arbeit und entsprechen Harveys Anforderungen an den Umgang mit vertraulichen und besonders sensiblen Materialien.

Die Nachricht knüpft an die weltweite Dynamik von DeepL an: Unternehmen setzen KI-Sprachtechnologie zunehmend als zentrale Infrastruktur für globales Arbeiten ein. Die Plattform von DeepL umfasst die Übersetzung geschriebener und gesprochener Sprache – von Text und Dokumenten bis zur Echtzeitübersetzung für virtuelle Meetings, Gespräche vor Ort und Live-Events – und wird heute von über 200.000 Geschäftskunden und Millionen von Einzelnutzern in nahezu allen Branchen genutzt, vom Rechts- und Gesundheitswesen über die Fertigung bis hin zu Finanzdienstleistungen und dem Technologiesektor. Inmitten dieser Entwicklungen setzt DeepL seine Expansion auch in den USA fort, wo knapp 50 Prozent der Fortune-500-Unternehmen zu den Nutzern zählen.

Über DeepL

DeepL ist ein globales KI-Unternehmen, das die Sprachinfrastruktur entwickelt, die globale Unternehmen vorantreibt. Mehr als 200.000 Teams sowie Millionen von Einzelnutzern vertrauen auf die KI-Sprachtechnologie von DeepL, um weltweit zu kommunizieren, über Sprachen hinweg zusammenzuarbeiten und in Echtzeit zu agieren. Durch die Kombination fortschrittlicher KI–Modelle mit Sicherheits– und Datenschutzstandards der Enterprise-Klasse ermöglicht DeepL es Organisationen, nahtlos über Märkte und Kulturen hinweg zu arbeiten. DeepL wurde 2017 von CEO Jarek Kutylowski gegründet und beschäftigt heute über 900 Mitarbeitende. Das Unternehmen wird von renommierten Investoren wie Benchmark, IVP und Index Ventures unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter www.deepl.com.

Über Harvey

Harvey ist das Betriebssystem für Rechts- und Unternehmensberatungsdienstleistungen. Die dazugehörigen Produkte optimieren Arbeitsabläufe in Bereichen wie Vertragsanalyse, Due Diligence, Compliance und Prozessführung, um Effizienz und Mehrwert zu steigern. Globale Anwaltskanzleien, Fortune-500-Unternehmen sowie 100.000 Anwälte in 2.400 Kanzleien weltweit nutzen Harvey bereits, um schnellere und intelligentere Entscheidungen zu treffen. Dank der Unterstützung erstklassiger Investoren wie Sequoia, Kleiner Perkins, GV, OpenAI Startup Fund, Coatue, Andreessen Horowitz, GIC und EQT wird Harvey mittlerweile von über 2.400 Kunden in mehr als 70 Ländern genutzt, wovon 750 im EMEA ansässig sind. Weitere Informationen finden sich unter harvey.ai.

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Medizin-Chips treiben Silicon Saxony in neue Wachstumsphase

15.06.2026

Silicon Saxony schärft sein Profil als europäischer Technologiestandort – und setzt dabei zunehmend auf hochspezialisierte Anwendungen. Mit dem Zukunftscluster SEMECO (Secure Medical Microsystems and Communications) startet in Dresden die zweite Förderphase für medizinische Halbleiter, während die sächsische Halbleiter- und Softwarebranche trotz schwacher Konjunktur weiter Beschäftigung aufbaut. Branchenangaben zufolge ist die Zahl der Jobs in diesem Ökosystem binnen eines Jahres um 1.500 auf rund 82.500 zum Stichtag 30. September 2025 gestiegen, ein Plus von knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

SEMECO entwickelt medizinische Halbleiter als Schlüsseltechnologie für sichere, vernetzte und intelligente Medizintechnik. Für die kommenden drei Jahre erhält der Cluster im Rahmen der Clusters4Future-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bis zu 15 Millionen Euro Fördermittel. Der Freistaat Sachsen begleitet das Bündnis seit Beginn und unterstützt zusätzliche regionale Forschungs- und Entwicklungsprojekte über die EFRE-Technologieförderung 2021 bis 2027. Seine aktuellen Entwicklungen präsentiert SEMECO auf den Silicon Saxony Days, die vom 15. bis 17. Juni 2026 in Dresden stattfinden sollen.

In der zweiten Förderphase richtet SEMECO den Fokus stärker auf standardisierbare medizinische Halbleiterplattformen und deren Transfer in industrielle und klinische Anwendungen. Die spezialisierten Mikrosysteme bündeln Sensorik, Datenverarbeitung, sichere Kommunikation und KI-gestützte Funktionen, zugeschnitten auf Anforderungen der Medizintechnik. Auf Basis eines modularen Plattformansatzes entstehen kombinierbare Halbleiter-, Elektronik- und Softwarekomponenten, die sich sicher integrieren und schrittweise weiterentwickeln lassen. KI-gestützte Methoden sollen zudem Zertifizierung und Zulassung unterstützen und damit den Technologietransfer in die medizinische Praxis beschleunigen – von tragbaren Ultraschallgeräten und intelligenten Vitaldatensensoren bis zu Kommunikationsimplantaten für Menschen mit eingeschränktem Hör- und Sprachvermögen.

Parallel dazu sieht der Branchenverband Silicon Saxony den gesamten Standort vor einer neuen Wachstumsphase. Das jüngste Beschäftigungsplus verteilt sich nach Verbandsangaben nahezu gleichmäßig auf Halbleiterindustrie und Softwarebranche. Die Investitionen der vergangenen Jahre entfalteten zunehmend Wirkung, sagte Frank Schönefeld, Vorsitzender des Präsidiums von Silicon Saxony. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlich schwachen Lage unterstreiche die Entwicklung die langfristige Attraktivität des Standorts. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von großen Fabrikprojekten bis zu mittelständischen Zulieferern für Reinraum- und Fabrikinfrastruktur, Spezialgase, Chemikalienversorgung und Messtechnik – rechnet der Cluster mit zusätzlichen Impulsen durch Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und technologische Souveränität. Die Prognose von mehr als 100.000 Beschäftigten bis zum Ende des Jahrzehnts bleibt aus Sicht des Verbands unverändert bestehen.