GoodWe hebt bei der dritten europäischen Einführungsveranstaltung in Frankfurt einfache und schnelle Installation der ESA-Serie hervor

26.05.2026

FRANKFURT, Deutschland, 26. Mai 2026 25. Mai 2026 /PRNewswire/ -- GoodWe präsentierte am Donnerstag bei einer Einführungsveranstaltung in Frankfurt seinen ESA-All-in-One-Energiespeicher vor rund 100 Gästen, darunter Installateure, Partner sowie Branchenvertreter. Unter dem Motto „From Puzzle to Power, a Matter of Minutes" („Vom Puzzle zur Energie, in wenigen Minuten") lieferte GoodWe einen praktischen Nachweis für das installationsorientierte Design sowie die einfache Bedienung des ESA-Systems und gab tiefere Einblicke in die künftige Entwicklung des deutschen Marktes. Das Unternehmen stellte die neuesten Fortschritte bei Energiespeicherlösungen für Privathaushalte vor und hob das weiterentwickelte 4S-System von GoodWe hervor, das den Fokus auf leise, intelligente, sichere und einfache Produkte legt.

„Da sich der europäische Energiemarkt weiterentwickelt, konzentriert sich unser Engagement weiterhin auf drei zentrale Prinzipien: Fokus, langfristige Investitionen und Lokalisierung", sagte Jie Zhang, Geschäftsleiter von GoodWe Europe. „Wir richten unseren Fokus weiterhin vollständig auf den europäischen Markt für Privathaushalte und Speicher, investieren weiter in lokale Teams, Dienstleistungen sowie Partnerschaften und setzen uns für den Aufbau langfristigen Vertrauens bei Installateuren, Vertriebspartnern sowie Endnutzern ein. Europa war für GoodWe schon immer ein strategischer Markt, und wir werden weiterhin Lösungen entwickeln, die wirklich auf lokale Marktbedürfnisse reagieren."

„Simple" steht im Mittelpunkt des ESA 4S-Konzepts

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Präsentation, wie eine schnelle Installation, vereinfachte Inbetriebnahme sowie einfachere Wartung dazu beitragen, die Effizienz von Installateuren in einem hochentwickelten und wettbewerbsintensiven Markt zu verbessern.

Das ESA-System wurde entwickelt, um typische Herausforderungen herkömmlicher Energiespeichersysteme zu lösen, darunter komplizierte Konfiguration, komplexe Installationsverfahren und hohe Arbeitskosten. Mit seiner echten All-in-One-Architektur sowie seinem schlanken, kompakten Design soll GoodWe ESA erneuerbare Energie für Hausbesitzer leichter zugänglich machen und Installateuren zugleich helfen, die betriebliche Effizienz sowie Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.

(Solution Manager of GoodWe DACH was introducing GoodWe ESA energy storage system)

Während eine herkömmliche Einrichtung aus mehreren Geräten, Verkabelung und komplexen Layouts besteht, verwandelt das All-in-One-Design der ESA-Serie eine zeitaufwändige Installationsaufgabe in einen einfachen und schnellen Vorgang. Eine minimale Anzahl von Verbindungen bedeutet weniger Verkabelung und eine saubere Installation. Das Dual-Port-Design sowie der integrierte Zähler vereinfachen den Aufbau zusätzlich und machen eine spätere Erweiterung des Systems so einfach wie möglich. Das Ergebnis dieser Konstruktion verschafft Installateuren einen Marktvorteil, da sie schnellere Installationen zu niedrigeren Kosten anbieten können.

TÜV Rheinland hat den Installationsprozess und die Reparierbarkeit der ESA-Serie eingehend bewertet und bestätigt, dass die Serie die Anforderungen der „Technischen Spezifikation für die Gebrauchstauglichkeitszertifizierung von Energieprodukten für Privathaushalte" in beiden Dimensionen erfüllt.

Veränderte Marktbedingungen in Deutschland

Die Marktanalysten von S&P Global hielten eine überzeugende Präsentation zu den Bedingungen und Aussichten des Marktes in Deutschland. „Deutschland ist derzeit der weltweit größte PV-Markt im Behind-the-Meter-Bereich und wird dies bis zum Ende des Jahrzehnts bleiben", sagte Susanne von Aichberger, leitende Analystin bei S&P Global.

Aktuelle politische Veränderungen, insbesondere der Wegfall von Zahlungen für die Einspeisung von Strom ins Netz, werden dem Markt für Heimspeicher zugutekommen, da Eigenverbrauch zur neuen Notwendigkeit wird. Während Speicher im Privatkundensegment gut entwickelt sind und rasch zur PV-Kapazität aufschließen, muss der gewerbliche Speichersektor noch Fahrt aufnehmen. Die Marktanalysten gehen davon aus, dass Produktinnovationen bei Hardware, vernetzter Software und daraus entstehenden Geschäftsmodellen dazu beitragen werden, den C&I-Markt anzustoßen sowie in den kommenden Jahren zu erheblichem Wachstum zu führen.

GoodWe hat sein Produktportfolio erweitert, darunter Wechselrichter und Speicher (ESA-Serie), Photovoltaic Building Materials (PVBM) wie Carports, EV-Ladegeräte sowie Wärmepumpen, kombiniert mit SEMS+-Energiemanagement, Virtual Power Plant (VPP)-Bereitschaft und dynamischer Tarifoptimierung, um die wichtigsten Anforderungen des deutschen Solarmarktes für Privathaushalte zu erfüllen. Ebenso bietet das Unternehmen ein breites Spektrum an C&I-Lösungen an, von kleineren Backup-Lösungen bis hin zu netzbildendem Betrieb und vollständigem Inselbetrieb.

Installationswettbewerb demonstriert einfache Bedienung

Installateure hatten die Möglichkeit, sich aktiv mit dem ESA-Energiespeicher zu beschäftigen, indem sie an einem Installationsrennen teilnahmen. Die Aufgaben zum Live-Systemaufbau sollten Installationsgeschwindigkeit, einfache Bedienung, Ablauf der Inbetriebnahme und Genauigkeit bewerten.

Der Wettbewerb umfasste einen 13-stufigen Prozess, von der Vorbereitung der Komponenten bis zur Systemaktivierung, und wurde von acht Installateurteams absolviert. Das Siegerteam schaffte es, das System, bestehend aus drei Batteriemodulen, der Wechselrichtereinheit, dem Kommunikationsmodul sowie Erdungs-, DC- und AC-Anschlüssen, in der Rekordzeit von 2 Minuten und 45 Sekunden vollständig zusammenzubauen. Das zweiköpfige Installateurteam aus Neukirchen (Hemau) und Hofgeismar installiert seit mehreren Jahren GoodWe-Systeme in Deutschland und war von der Einfachheit des Installationsprozesses beeindruckt.

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/2987087/image1.jpg

 

 

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CAR-Institut: 2,5 Milliarden Euro Zusatzkosten durch Trumps EU-Autozölle

04.05.2026

Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle von 25 Prozent auf Neuwagenimporte aus der Europäischen Union würden nach Einschätzung von Branchenexperten vor allem die deutsche Autoindustrie treffen. Berechnungen des Center Automotive Research (CAR) in Bochum zufolge kämen allein auf die Autoproduktion in Deutschland zusätzliche Belastungen von rund 2,5 Milliarden Euro pro Jahr zu. Hinzu kämen weitere Kosten für US-Exporte deutscher Hersteller aus Werken in anderen EU-Staaten.

Obwohl sich die Maßnahmen formal gegen die gesamte EU richten, sieht CAR-Direktor Ferdinand Dudenhöffer insbesondere Deutschland im Visier Washingtons. Die Exporte anderer ausländischer Autobauer in die USA seien „unwesentlich“, sagte er und sprach mit Blick auf die neuen Zoll-Drohungen vom möglichen Beginn eines „Wirtschaftskriegs gegen Deutschland“. Die Maßnahmen würden die Hersteller jedoch unterschiedlich hart treffen, abhängig von ihrer Produktionsstruktur und Präsenz in den Vereinigten Staaten.

Relativ besser gestellt wären demnach Konzerne wie BMW und Mercedes-Benz, die über umfangreiche Produktionskapazitäten in den USA verfügen. In ihren US-Werken fertigen sie vor allem SUV-Modelle, die den Großteil ihrer Verkäufe auf dem US-Markt ausmachen. Diese lokale Produktion wirkt nach Einschätzung Dudenhöffers wie ein „Zollschutz“, weil in den USA montierte Fahrzeuge nicht unter die geplanten Importzölle auf Neuwagen aus der EU fallen würden.

Deutlich verwundbarer wären dagegen Marken wie Audi und Porsche, die ihre Fahrzeuge bislang weitgehend aus Europa in die USA liefern. Für sie könnten die neuen Einfuhrabgaben ein Anreiz sein, Pläne zum Aufbau eigener Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten zu beschleunigen. Vollständig auffangen können die Hersteller die zusätzlichen Kosten nach Einschätzung des CAR-Instituts jedoch nicht. Ein Teil der Belastungen dürfte über Preiserhöhungen an die US-Käufer weitergegeben werden. Dank der starken Markenbindung rechnet Dudenhöffer zwar nicht mit einem abrupten Nachfrageeinbruch, die deutschen Autobauer stünden jedoch vor der Herausforderung, ihre Preissetzung und Standortstrategie zügig an die neue handelspolitische Lage anzupassen.