Die SWI Group gibt eine neue strategische Partnerschaft mit Brookfield für ein US-amerikanisches Mehrfamilienhaus-Portfolio bekannt

14.08.2026

AMSTERDAM, 14. August 2026 /PRNewswire/ -- Die Varia US Properties AG („Varia US" oder das „Unternehmen"), ein in der Schweiz börsennotierter Investor im US-amerikanischen Mehrfamilienhaussektor, der extern von Stoneweg verwaltet wird, einem Unternehmen der SWI Group, hat mit verbundenen Unternehmen von Brookfield Asset Management („Brookfield") eine endgültige Vereinbarung bezüglich 13 der 17 Objekte des US-Mehrfamilienhausportfolios von Varia unterzeichnet. Die Transaktion erfolgt über ein neu gegründetes Joint Venture mit zwei Vehikeln im Wert von 693,9 Millionen US-Dollar.

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Das Joint Venture verschafft Zugang zu Eigenkapital in Höhe von bis zu 200 Millionen US-Dollar zur Finanzierung künftiger Akquisitionen, wodurch Varia US sein Portfolio erweitern und das Unternehmen auf ein qualitativ hochwertigeres Portfolio ausrichten kann. Varia US wird aktiv in die Vermögenswerte des Joint Ventures investieren, um deren Wert im Vorfeld der geplanten Veräußerungen zu maximieren. Die Erlöse werden in hochwertigere Akquisitionen reinvestiert, wodurch die Liquidität und die finanzielle Flexibilität gesteigert und gleichzeitig der Kapitalbedarf im Zusammenhang mit älteren, kapitalintensiveren Vermögenswerten reduziert werden.

Die 13 Immobilien mit insgesamt 4.112 Einheiten, die sich auf neun US-Bundesstaaten verteilen, wurden auf zwei neu gegründete Vehikel aufgeteilt, deren Gesamtbruttovermögenswert sich auf rund 694 Millionen US-Dollar beläuft; vier Immobilien verbleiben im vollständigen Besitz von Varia US und werden von dem Unternehmen konsolidiert.

Max-Herve George, Mitgründer und CEO der SWI Group, erklärte: „Die Partnerschaft mit einem Unternehmen vom Kaliber Brookfields ist ein deutlicher Beweis für die Qualität des Portfolios von Varia US und unserer Plattform. Dieses Joint Venture verschafft uns die nötige Schlagkraft und Flexibilität, um uns auf hochwertige Wohnanlagen zu konzentrieren, und versetzt Varia US gleichzeitig in die Lage, entscheidend zu wachsen, da der US-Wohnungssektor weiterhin Größe und Disziplin belohnt."

Informationen zur SWI Group

SWI Capital Holding Ltd (www.swi.com), notiert an der Euronext Amsterdam unter dem Tickersymbol SWICH (ISIN: SGXPZ11CH7U7) und ist eine globale Investmentgruppe, die von Unternehmergeist geprägt ist und in einer Reihe von Branchen tätig ist, darunter Rechenzentren, Immobilien, Kreditwesen und der Finanzsektor. Die Anlagestrategien der Gruppe

basieren auf gründlicher Recherche, fundierten Kenntnissen aus erster Hand und der Fähigkeit, Strategien zur Maximierung des Renditepotenzials effizient umzusetzen. Die SWI Group stützt sich auf lokale operative Teams, um weltweit Chancen sowohl im Immobilienbereich als auch bei Investmentstrategien zu identifizieren, zu entwickeln und zu verwalten. Die SWI Group verwaltet derzeit ein Vermögen von rund 11 Milliarden Euro und beschäftigt über 280 Mitarbeiter in 26 Niederlassungen weltweit.

Informationen zur Varia US Properties AG

Die Varia US Properties AG ist ein in der Schweiz ansässiges Immobilienunternehmen, das ausschließlich in den US-amerikanischen Markt für Mehrfamilienhäuser investiert, wobei der Schwerpunkt auf Sekundär- und Tertiärmärkten liegt, die sich durch ein starkes Bevölkerungs- und Beschäftigungswachstum auszeichnen. Die im September 2015 gegründete Varia US Properties AG erwirbt, hält, positioniert neu und verwaltet Mehrfamilienhäuser, um für ihre Investoren stabile Mieteinnahmen und langfristiges Wertwachstum zu sichern. Vermögensverwalter der Gesellschaft ist Stoneweg SA, ein international tätiger Immobilien-Vermögensverwalter mit Sitz in Genf. Die Aktien der Varia US Properties AG sind an der SIX Swiss Exchange unter dem Tickersymbol VARN notiert. Weitere Informationen finden Sie auf: www.variausproperties.com

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Streit um unbegrenzte Datentarife: Oberverwaltungsgericht kassiert Kölner Urteil

15.06.2026

Im Streit um die Behandlung sogenannter Heavy User im Mobilfunk hat das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) die Bundesnetzagentur vorläufig in die Schranken gewiesen. Die Bonner Aufsichtsbehörde hatte einem bundesweit tätigen Mobilfunkanbieter untersagt, Kunden mit unbegrenztem oder sehr großem Datenvolumen bei überlasteten Funkzellen mit geringerer Priorität zu bedienen. Diese Form der sogenannten Depriorisierung darf nach der einstweiligen OVG-Entscheidung vorerst weiter angewendet werden. Der Beschluss im Eilverfahren ist nicht anfechtbar.

Nach Auffassung des 13. Senats ist derzeit offen, ob die entsprechende Vertragsklausel des Anbieters mit europäischem Recht vereinbar ist. Im Kern geht es um die Frage, ob eine nachrangige Behandlung von Vielnutzern eine nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung von Kunden darstellt. Bevor in der Hauptsache entschieden wird, will das OVG Münster den Europäischen Gerichtshof (EuGH) um eine Vorabentscheidung bitten. Damit wird der Konflikt um Datenpriorisierung und Netzmanagement auf die europäische Ebene verlagert.

Gegenstand des Verfahrens ist insbesondere, ob der Datentransport datenintensiver Anwendungen wie hochauflösendem Videostreaming während einer Netzüberlastung eingeschränkt oder verlangsamt werden darf. Der betroffene Mobilfunkanbieter sieht dies in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor, um Kapazitäten in ausgelasteten Funkzellen zu steuern. Die Bundesnetzagentur hatte angeordnet, dass diese Klausel nicht umgesetzt werden darf und damit faktisch einen Riegel vor entsprechende Maßnahmen gegen Heavy User geschoben.

In der Vorinstanz hatte sich die Bundesnetzagentur noch durchgesetzt: Das Verwaltungsgericht Köln hatte die Position der Behörde bestätigt. Das OVG änderte diese Entscheidung nun (Az. 13 B 1232/25) und gab dem Anbieter im Eilverfahren Recht. Mit der geplanten Vorlage an den EuGH dürfte der Fall Signalwirkung für die Auslegung europäischer Vorgaben zur Gleichbehandlung von Internetverkehr und zu den Spielräumen der Netzbetreiber beim Umgang mit stark belasteten Mobilfunkzellen entfalten.