GUANGZHOU, China, 19. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Die 140. Canton Fair wurde am 15. Oktober eröffnet und findet in drei Phasen statt. Es werden über 700 Veranstaltungen zur neuen Kollektion stattfinden, was einem Anstieg von 15 % gegenüber der vorherigen Saison entspricht. Um diese Innovationen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, hat die Messe eine Reihe von Initiativen ins Leben gerufen, die darauf abzielen, die Produktpräsenz zu erhöhen und Geschäftskontakte zu erleichtern.
Canton Fair: Neue Kollektionsgalerie eröffnet
Anlässlich der 140. Canton Fair wurde erstmals eine eigene Galerie für die neue Kollektion der Canton Fair eingerichtet. Die Galerie befindet sich in der Nähe des stark frequentierten Bahnsteigs, der die Bereiche A und B verbindet, und ist in drei Abschnitte unterteilt: ein Produktpräsentationsbereich, ein Bereich für digitale Interaktion und ein Bereich zur Geschäftsanbahnung.
Zusammen bilden diese Bereiche eine integrierte Plattform, die Produktpräsentation und Geschäftsanbahnung vereint. Das System ermöglicht es Käufern und Ausstellern, effizienter miteinander in Kontakt zu treten und unterstützt so Handelsgespräche vor Ort sowie die Abstimmung der Nachfrage während der gesamten Veranstaltung.
Ausstellung trifft auf Livestreaming
Um globalen Einkäufern zu helfen, in Echtzeit über neue Möglichkeiten informiert zu bleiben, kombiniert die Canton Fair ihre physische Ausstellung mit Livestream-Programmen. In einer Reihe von Sondersendungen werden Ausstellungsrundgänge, Produktvorführungen und Produkteinführungen aus unterschiedlichsten Branchen vorgestellt.
Durch die Erweiterung der Produktpräsentation über die Ausstellungsfläche hinaus bieten diese Livestreams internationalen Einkäufern unabhängig von ihrem Standort einen bequemen Zugang zu den neuesten Innovationen und Markttrends.
Themenveröffentlichungs-Events
Auf der zentralen Plattform zwischen Bereich A und B finden im Rahmen der Messe täglich Veranstaltungen zur Vorstellung neuer Kollektionsthemen statt. In Phase 1 werden unter anderem folgende Themenbereiche präsentiert: intelligente Haushaltsgeräte, Serviceroboter, intelligente Inspektion aus niedriger Höhe, intelligente Elektronik, Präzisionswerkzeuge und grüne Energiespeicherung. Diese Sessions bieten Ausstellern zusätzliche Möglichkeiten, neu eingeführte Produkte zu präsentieren und direkt mit Einkäufern aus aller Welt in Kontakt zu treten.
Da sich die Canton Fair parallel zum globalen Handel weiterentwickelt, spiegeln ihre erweiterten Einführungsplattformen, digitalen Engagement-Initiativen und Dienstleistungen zur Geschäftsanbahnung ein wachsendes Engagement wider, innovativen Produkten zu mehr Marktpräsenz zu verhelfen und kommerzielle Chancen zu beschleunigen. Durch die Schaffung weiterer Berührungspunkte zwischen Ausstellern und Käufern stärkt die Messe ihre 70-jährige Geschichte als Tor für internationale Geschäftskooperationen in China und als führende Plattform für Produktinnovationen.
Für eine bequemere Teilnahme klicken Sie bitte hier zur Voranmeldung:
https://buyer.cantonfair.org.cn/register/buyer/email?source_type=16
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Eineinhalb Wochen nach der Berlin-Wahl kommt die Regierungsbildung in der Hauptstadt kaum voran. Zwar trafen sich Spitzenvertreterinnen und -vertreter von Linke, Grünen und SPD zu einem ersten Dreier-Treffen, doch eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zeichnet sich bislang nicht ab. Nach rund fünfstündigen Beratungen sprachen die Parteivorsitzenden Kerstin Wolter (Linke), Nina Stahr (Grüne) und Bettina König (SPD) lediglich von einem „konstruktiven“ Austausch – konkrete Ergebnisse präsentierten sie nicht.
Das vertrauliche Vorgespräch im Haus der Statistik nahe dem Alexanderplatz gilt als Voraussetzung für formale Sondierungsgespräche über eine mögliche rot-grün-rote Koalition. Grünen und SPD ist nach eigenen Angaben wichtig, dass die Linke klare und belastbare Zusagen im Kampf gegen Antisemitismus und zur Distanzierung von organisierter Kriminalität gibt. Das Misstrauen ist ausgeprägt: Mehrere Vorfälle in den Reihen der Linken hatten im Vorfeld für Besorgnis bei den potenziellen Partnern gesorgt.
Besonders kritisch gesehen wird, dass bei einer Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend waren. Hinzu kommt die frühere Mitgliedschaft der Spitzenkandidatin Elif Eralp im Verein „Rote Hilfe“, der vom Verfassungsschutz seit 2012 als wichtige linksextremistische Gruppierung beobachtet wird. Die Organisation versteht sich zwar als Solidaritätsverein für linke Aktivisten mit Problemen mit dem Rechtsstaat, gilt den Sicherheitsbehörden aber als zentrale Struktur im Linksextremismus. Zuletzt trat auch der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, der „Roten Hilfe“ bei.
Offen ist, wann die Gespräche in Berlin fortgesetzt werden. Die drei Parteien betonen, man wolle weiter miteinander reden, ein genauer Zeitplan wurde jedoch nicht genannt. Innerhalb der SPD wird bereits damit gerechnet, dass es mehr als ein Vorgespräch brauchen wird, bevor formelle Sondierungen starten können. Auf Bundesebene werden die Entwicklungen genau verfolgt: Die Hauptstadtwahl gilt als Stimmungsbarometer für den Umgang der Parteien mit Antisemitismus- und Extremismusvorwürfen – und als Belastungstest dafür, wie tragfähig ein erneutes Bündnis von Linken, Grünen und SPD in Berlin sein könnte.