Das Schiefergasfeld Ziyang Dongfeng von Sinopec weist nachgewiesene Reserven von 235,687 Milliarden Kubikmetern auf

14.05.2026

ZIYANG, China, 14. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Die China Petroleum & Chemical Corporation („Sinopec", HKG: 0386) hat einen bedeutenden Durchbruch bei der Schiefergaserkundung im Rahmen seines „Projekts Deep Earth – Erdgasbasis Sichuan und Chongqing" bekannt gegeben. Das von Sinopec betriebene Schiefergasfeld Ziyang Dongfeng hat vom chinesischen Ministerium für natürliche Ressourcen die offizielle Genehmigung für nachgewiesene geologische Reserven in Höhe von 235,687 Milliarden Kubikmetern erhalten. Damit entsteht Chinas erstes extrem tiefes Schiefergasfeld mit einem Volumen von 100 Milliarden Kubikmetern, wodurch die Exploration und Erschließung auf über 4.500 Meter vorangetrieben wird.

Sinopec’s Ziyang Dongfeng Shale Gas Field Reports Proven Reserve of 235.687 Billion Cubic Meters.

Das Ziyang-Dongfeng-Feld im Sichuan-Becken ist ein großes, integriertes Schiefergasfeld, das in der Qiongzhusi-Formation aus dem Kambrium entdeckt wurde – der ältesten kommerziell nutzbaren Schieferformation der Erde, die sich vor 540 Millionen Jahren gebildet hat. In einer Tiefe von 4.500 bis 5.200 Metern verborgen, stellte es weltweit anerkannte Explorationsherausforderungen dar, wie unklare Lagerstättenmerkmale, komplexe Ansammlungsmechanismen, mächtige, schwer zu bohrende Formationen sowie extreme Hitze und Druck.

Das Sinopec-Team ging über konventionelle Explorationsmodelle hinaus. Durch die Integration von KI in die geophysikalische Bildgebung führten sie eine Art „CT-Scan" der unterirdischen Formationen durch, was eine klare Identifizierung der Lagerstätte und die Erkennung von Gas ermöglichte. In Kombination mit Durchbrüchen bei der Ultra-Tiefbohrung und dem Fracking haben diese Bemühungen zu einem vollständig eigenentwickelten Technologiesystem für die Exploration von Schiefergas im Kambrium in extremen Tiefen geführt.

„Nach über einem Jahrzehnt beharrlicher Anstrengungen haben wir die Schiefergasreserven im Kambrium von null auf eine Größenordnung von 100 Milliarden Kubikmetern gesteigert. Dies bestätigt das enorme Potenzial der Formation und gibt uns einen reproduzierbaren technischen Weg, um die Grenzen der Schiefergaserschließung in China zu erweitern", sagte Liu Wei, Direktor des Sinopec Southwest Petroleum Bureau und Vertreter der Sinopec Southwest Oil & Gas Company. „Unser nächster Schritt ist es, eine qualitativ hochwertige Exploration und Produktion voranzutreiben, das Kapazitätswachstum in Ziyang Dongfeng zu beschleunigen und zur Sicherung der nationalen Energiesicherheit beizutragen."

Sinopec treibt die qualitativ hochwertige Entwicklung der chinesischen Schiefergasindustrie weiter voran. 2012 entdeckte Sinopec das Fuling-Schiefergasfeld, leitete damit Chinas kommerzielle Schiefergaserschließung ein und machte China zum dritten Land (nach den USA und Kanada), das eine Schiefergasförderung im kommerziellen Maßstab erreichte. Bis 2017 hatte Sinopec Fuling zu Chinas erstem Schiefergasfeld mit einer Kapazität von 10 Milliarden Kubikmetern ausgebaut.

Sinopec drang in tiefere Formationen vor und erprobte das Schiefergasfeld Weirong (2018), das Schiefergasfeld Qijiang (2022) sowie 2025 die Felder Yongchuan und Hongxing, die jeweils über Reserven von mehr als 100 Milliarden Kubikmetern verfügen.

Weitere Informationen zu Sinopecs Bemühungen und erreichten Meilensteinen bei der Schiefergasexploration finden Sie unter http://www.sinopec.com/listco/en/.

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Nanostrukturen bis zu einem Quadratmeter: Thüringer Konsortium startet Langfristprojekt

04.05.2026

In Thüringen ist ein großangelegtes Forschungsprojekt zur nächsten Generation der Nanostrukturierung gestartet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität Ilmenau, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) in Jena entwickeln gemeinsam eine Hochpräzisionsmaschine, die Nanostrukturen auf Flächen von bis zu einem Quadratmeter erzeugen und vermessen soll. Die geplante 3D-Nanolithographie- und Nanomessmaschine (3D-NLM) soll dabei eine Positionierungsgenauigkeit erreichen, die kleiner ist als ein Atom. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt die erste Projektphase bis 2027 im Rahmen des Programms „Neue Geräte für die Forschung“ mit vier Millionen Euro.

Mit dem Vorhaben zielt das Konsortium auf eine Größenordnung, die bestehende Anlagen deutlich übertrifft. Bisher lassen sich hochpräzise Nanostrukturen auf photonischen Bauteilen nach Angaben der Projektbeteiligten nur bis zu einem Durchmesser von etwa 30 Zentimetern zuverlässig herstellen. Die neue Anlage soll Bearbeitungen und Messungen von Bauteilen mit Kantenlängen von bis zu einem Meter ermöglichen – und damit eine mehr als dreifache Vergrößerung der nutzbaren Fläche erschließen. Die Entwicklungsarbeiten an der Maschine sind angelaufen; das Gesamtprojekt ist in drei Phasen bis 2032 angelegt.

Nanostrukturen gelten seit rund zwei Jahrzehnten als Schlüsseltechnologie, weil sie Licht gezielt beeinflussen können, indem sie dessen Wellenlänge und Ausbreitung steuern. Solche Strukturen finden sich bereits heute in großflächigen Bauteilen, etwa in Displays moderner Fernsehgeräte, die auf Nanotechnologie basieren. Nach Einschätzung der Forscherinnen und Forscher reicht die Genauigkeit bestehender industrieller Lösungen jedoch nicht aus, um künftige Anforderungen in zentralen wissenschaftlichen und technologischen Anwendungsfeldern zu erfüllen.

Die in Thüringen entstehende 3D-NLM soll genau diese Lücke adressieren. Perspektivisch könnte die Maschine zur Fertigung und Charakterisierung elektronischer und photonischer Schaltkreise ebenso eingesetzt werden wie zur Herstellung von Hochleistungsoptiken für die Erdbeobachtung. Auch in der Energieforschung sehen die Projektpartner potenzielle Einsatzfelder. Durch die Kombination aus großflächiger Bearbeitung und atomnaher Präzision erhoffen sich die Beteiligten einen technologischen Sprung, der sowohl der Grundlagenforschung als auch der Entwicklung neuer Komponenten in der Optik- und Elektronikindustrie zugutekommen könnte.