SAN JOSÉ, Costa Rica, 22. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Während Unternehmen weltweit ihre Lieferketten weiter umgestalteten und neue Standorte für ihre Expansion prüften, schloss die costa-ricanische Agentur für Handels- und Investitionsförderung (PROCOMER) eine strategische Investitionsförderungsmission in Portugal und Spanien ab, deren Ziel es war, Costa Rica als wettbewerbsfähige Plattform für hochwertige Aktivitäten in den Bereichen Agrartechnologie, globale Dienstleistungen und Tourismusinfrastruktur zu positionieren.

Im Mittelpunkt der von Laura López Salazar, CEO von PROCOMER, geleiteten europäischen Agenda stand die Stärkung der Beziehungen zu internationalen Unternehmen und Investoren bei gleichzeitiger Diversifizierung sowohl der Branchen als auch der Herkunftsländer der nach Costa Rica fließenden ausländischen Direktinvestitionen.
„Costa Rica wartet nicht darauf, dass sich Chancen bieten – wir gehen sie aktiv in Branchen an, die die Weltwirtschaft neu gestalten. Europa stellt eine strategische Chance dar, Investitionsquellen zu diversifizieren und weiterhin anspruchsvolle, hochwertige Unternehmen anzuziehen. Allein im Jahr 2025 stammten 29 der 55 neuen Investitionsprojekte, die Costa Rica für sich gewinnen konnte, aus Ländern außerhalb der Vereinigten Staaten. Dies spiegelt die wachsende Bedeutung Costa Ricas als globale Plattform für Unternehmen wider, die Stabilität, Talente, Nachhaltigkeit und langfristiges Wachstum suchen", sagte Laura López Salazar, CEO von PROCOMER.
Einer der wichtigsten Meilensteine der Mission war die erstmalige Teilnahme von PROCOMER am ISF World Seed Congress 2026, der weltweit führenden Veranstaltung für die Saatgutindustrie, die in Lissabon, Portugal, stattfand. An dem Kongress nahmen mehr als 1.000 Akteure aus aller Welt aus den Bereichen Agrarinnovation, Biotechnologie sowie Forschung und Entwicklung teil.
Im Rahmen der Veranstaltung führte PROCOMER Gespräche mit internationalen Unternehmen, um Möglichkeiten in den Bereichen landwirtschaftliche Forschung und Entwicklung, Pflanzenzüchtung, Biotechnologie und Agrartechnologie zu erörtern.
Costa Rica stellte sein Wertversprechen als regionaler Knotenpunkt für landwirtschaftliche Innovationen vor und hob dabei Alleinstellungsmerkmale wie ganzjährige Produktionskapazitäten, spezialisierte Fachkräfte, Wasserverfügbarkeit, vielfältige Mikroklimata sowie ein regulatorisches Umfeld hervor, das die Agrarforschung und Biotechnologie fördert. Weltweit tätige Unternehmen wie Bayer, BASF und Nutrien sind bereits in dem Land vertreten.
Parallel dazu veranstaltete PROCOMER den „Costa Rica Investment Day", dessen Schwerpunkt auf globalen Unternehmensdienstleistungen und digitalen Technologien lag, wobei die Anwesenheit der Führungskräfte genutzt wurde, die an der „Shared Services & Outsourcing Week Europe 2026" teilnahmen. Die Veranstaltung gilt als eines der wichtigsten internationalen Foren für Global Business Services (GBS), Shared Services, Automatisierung, künstliche Intelligenz und digitale Transformation.
Im Rahmen von Treffen und Networking-Veranstaltungen positionierte PROCOMER Costa Rica als äußerst wettbewerbsfähigen Nearshore-Standort für hochwertige Dienstleistungsaktivitäten und hob dabei den zweisprachigen Fachkräftepool des Landes, die nachgewiesene Erfolgsbilanz im Bereich globaler Dienstleistungen sowie das wachsende digitale und technologische Ökosystem hervor.
Die Mission wurde in Madrid mit dem „Costa Rica Investment Day – Spanien" fortgesetzt, der gemeinsam mit der Confederación Española de Organizaciones Empresariales (CEOE) organisiert wurde. Die branchenübergreifende Veranstaltung warb für Investitionsmöglichkeiten in den Bereichen Tourismusinfrastruktur, Agrarwirtschaft, fortschrittliche Fertigung, Biowissenschaften, Dienstleistungen und Halbleiter.
Im Rahmen dieser Europa-Mission stärkte PROCOMER die internationale Positionierung Costa Ricas als zuverlässiger und attraktiver Investitionsstandort, der sich an den globalen Trends in den Bereichen Nachhaltigkeit, Innovation und Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze orientiert.
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Eine große Mehrheit der Bundesbürger stellt sich laut einer neuen Erhebung gegen mögliche Einschnitte bei den Leistungen der Pflegeversicherung. 77 Prozent der erwachsenen Bevölkerung halten es für überhaupt oder eher nicht akzeptabel, den Zugang zu Pflegegraden zu erschweren. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Instituts YouGov im Auftrag des Sozialverbands VdK hervor, die Mitte April unter mehr als 2.300 Menschen durchgeführt wurde.
Die Befragten reagierten insbesondere sensibel auf Vorschläge, die Einstufung in einen höheren Pflegegrad zu verschärfen: 72 Prozent lehnen dies ab. Auch Kürzungen bei den Leistungen im niedrigsten Pflegegrad stoßen auf deutliche Vorbehalte. 71 Prozent bewerten eine Reduzierung der Leistungen in Pflegegrad 1 als überhaupt oder eher nicht akzeptabel. Nach Einschätzung des VdK könnten hiervon etwa Zuschüsse für den Hausnotruf oder für Pflegehilfsmittel betroffen sein. 55 Prozent äußerten sich zudem ablehnend zu möglichen Zusammenfassungen und Deckelungen von Leistungen.
Die Diskussion über die künftige Finanzierung der Pflegeversicherung läuft vor dem Hintergrund spürbarer Haushaltszwänge. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe hatte bereits im Dezember Reformoptionen skizziert. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) verwies damals auf begrenzte Mittel, die zielgerichteter eingesetzt werden müssten, und kündigte eine grundlegende Finanzreform der Pflegeversicherung bis Ende 2026 an. Die bestehenden Leistungen sollen dabei nach ihren Worten kritisch überprüft werden.
Im April stellte Warken Pläne für eine Pflegereform für Mitte Mai in Aussicht. Nach ihren Angaben klafft allein im kommenden Jahr eine Finanzierungslücke von sechs Milliarden Euro in der Pflegeversicherung. Die Ministerin betonte zugleich, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen nicht allein lassen zu wollen. Parallel dazu hatte das Bundeskabinett erst kürzlich Gesetzesplänen zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung zugestimmt, die für gesetzlich Versicherte höhere Zuzahlungen und Leistungseinschnitte vorsehen – ein Signal, dass der finanzielle Spielraum im Gesundheitswesen insgesamt enger wird.