BE OPEN feiert die vielfältige Jury für Design Equality with Innovation: ein Wettbewerb für Studierende, der dem UN-Programm für nachhaltige Entwicklung gewidmet ist

16.05.2026

LUGANO, Schweiz, 16. Mai 2026 /PRNewswire/ -- DESIGN EQUALITY with Innovation ist der 7. internationale Wettbewerb im Rahmen des auf die SDGs ausgerichteten Programms, das von der soziokulturellen Initiative BE OPEN und ihren Partnern durchgeführt wird. Der Wettbewerb richtet sich an Studierende und Hochschulabsolventen weltweit. Er zielt darauf ab, junge Menschen zur Entwicklung innovativer Lösungen für eine erfolgreichere und nachhaltigere Zukunft zu motivieren.

Nach Angaben der UN-Abteilung für wirtschaftliche und soziale Entwicklung spielt die Stärkung von Frauen und Mädchen eine entscheidende Rolle bei der Beschleunigung von Wirtschaftswachstum und sozialer Entwicklung. BE OPEN setzt sich dafür ein, dass der Wettbewerb 2025/2026 dem SDG Nr. 5 gewidmet wird, um Lösungen zu fördern, die die Gleichstellung der Geschlechter voranbringen, den Bedürfnissen von Frauen und Mädchen gerecht werden und Frauen als Innovatorinnen und Unternehmerinnen fördern.

BE OPEN belohnt die besten Arbeiten mit Zuschüssen zwischen 2.000 und 5.000 Euro, Bildungsangeboten und Reisen zu einer großen internationalen Veranstaltung zum Thema Nachhaltigkeit.

Die Siegerbeiträge werden von einer internationalen Jury ausgewählt, die sich aus Fachleuten für Nachhaltigkeit, Akademikern und Akademikerinnen, Designern und Designerinnen sowie Experten und Expertinnen für Umweltpolitik und -praktiken zusammensetzt. Im Namen von BE OPEN begrüßte die Gründerin Elena Baturina die Jurymitglieder: „Wir freuen uns sehr, eine so außergewöhnliche und vielfältige Jury zusammengestellt zu haben, und sind sehr dankbar für die Zeit und das Fachwissen, das die Jurymitglieder mit unseren Teilnehmern und der breiten Öffentlichkeit im Laufe des Wettbewerbs teilen wird. Vor uns liegt eine spannende Zeit voller harter Arbeit und erstaunlicher Entdeckungen."

Die diesjährige Jury besteht aus Barbara della Rovere, Community Managerin des Innovation Champions Network bei der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO); Helen Watts, Geschäftsführerin von Student Energy; Anna Kaplina, Umweltbeauftragte des UNECE-Übereinkommens über weiträumige grenzüberschreitende Luftverschmutzung und Gender Focal Point der UNECE-Abteilung für Wälder und Umwelt; Peter Gamundani, ein Nachhaltigkeitsspezialist der Global Sustainable Solution Agents (GSSA); Anastasia Adamidou vom Büro des Kommissars für Geschlechtergleichstellung von Zypern, Françoise Mlebinge, die Programmbeauftragte bei SOLIFEDE-RDC, und Ajisafe Damilola Ifeoluwa, der Vorsitzende des Foot Impact Unilorin Chapter und Gründer von TerraYouth Africa.

Die Bekanntgabe der drei von der Jury ausgewählten Hauptgewinner wird Ende Mai 2026 erfolgen.

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Thyssenkrupp setzt bei Stahlneuaufstellung auf eigene Kraft

04.05.2026

Thyssenkrupp zieht beim geplanten Verkauf seiner Stahlsparte an den indischen Konkurrenten Jindal vorerst die Reißleine. Beide Unternehmen haben vereinbart, die seit September laufenden Gespräche auszusetzen. Nach Angaben des Essener Industriekonzerns soll die Neuaufstellung von Thyssenkrupp Steel nun aus eigener Kraft konsequent weiterverfolgt werden. Konzernchef Miguel López betonte, die Voraussetzungen für eine profitable Fortführung des Geschäfts seien „so gut wie lange nicht mehr“.

Im Hintergrund steht ein deutlicher Stimmungsumschwung im europäischen Stahlsektor. Thyssenkrupp verweist auf „große Fortschritte bei der Neuausrichtung“ des Segments und ein deutlich verbessertes Umfeld. Die Europäische Union habe die Bedeutung der Stahlproduktion für die Resilienz industrieller Wertschöpfungsketten erkannt und den Willen bekundet, die europäische Stahlindustrie stärker gegen globale Überkapazitäten und Dumping abzuschirmen. Zudem will Brüssel die Umstellung auf eine klimafreundliche Stahlproduktion weiter unterstützen.

Auch operativ hat sich die Lage bei Thyssenkrupp Steel zuletzt aufgehellt. Die Sparte, historischer Kern des Ruhrkonzerns, legte im laufenden Geschäft zu. Parallel läuft jedoch ein tiefgreifender Umbau: Zur Sanierung des Bereichs sollen in den kommenden Jahren bis zu 11.000 der rund 26.000 Stellen gestrichen oder ausgelagert werden. López hatte bereits zuvor erklärt, je erfolgreicher die Neuausrichtung umgesetzt werde, desto attraktiver werde das Stahlgeschäft für Kapitalmarkt und Investoren – „ob mit oder ohne Jindal“.

Der vorläufige Verkaufsstopp bedeutet keinen endgültigen Verbleib der Stahlsparte im Konzern. Mittelfristig hält Thyssenkrupp an dem Ziel fest, sich vom Stahlgeschäft zu trennen. Gewerkschaften wie die IG Metall drängen derweil auf Klarheit und fordern ein Ende der Verkaufsüberlegungen ohne „Hintertür“. Sie verlangen Gespräche über ein Modell, mit dem sich der Stahlbereich eigenständig und aus eigener Kraft verselbstständigen könnte. Während frühere Versuche für einen Verkauf, ein Joint Venture oder einen Börsengang gescheitert sind, setzt das Management nun darauf, den Wert des Bereichs vor einem möglichen nächsten Schritt weiter zu steigern.