79. Weltgesundheitsversammlung nimmt Resolution zu Hämophilie und anderen Blutungsstörungen an

22.05.2026

MONTREAL, 22. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Am 22. Mai 2026 verabschiedete die 79. Weltgesundheitsversammlung einstimmig eine Resolution über globale Maßnahmen zur Förderung der gesundheitlichen Chancengleichheit für Menschen mit Hämophilie und anderen Blutungsstörungen. Dies ist eine historische Entwicklung für unsere Gemeinschaft und wird dazu beitragen, die Diagnoseraten zu erhöhen und die Behandlung und Versorgung von Menschen mit vererbten Blutungsstörungen auf der ganzen Welt zu verbessern.

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Eine Resolution der Weltgesundheitsversammlung ist ein offizielles politisches Dokument, das von den Mitgliedstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verabschiedet wird, um globale gesundheitspolitische Prioritäten und Maßnahmen festzulegen, nationale Gesundheitsstrategien zu lenken und die Mitgliedstaaten und das WHO-Sekretariat um spezifische Maßnahmen zu bitten.

Mit der Verabschiedung der WHA-Resolution über globale Maßnahmen zur Förderung der gesundheitlichen Chancengleichheit für Menschen mit Hämophilie und anderen Blutungsstörungen haben die WHO und ihre Mitgliedstaaten Blutungsstörungen auf die globale Gesundheitsagenda gesetzt und die Notwendigkeit einer verstärkten globalen Koordinierung und nachhaltiger politischer Maßnahmen zur Beseitigung der gesundheitlichen Ungleichheiten, von denen unsere Gemeinschaft betroffen ist, anerkannt.

Die WFH lobt Armenien (das Land, das die Initiative vorschlägt) für seine außergewöhnliche Führungsrolle bei dieser wichtigen Initiative und dankt allen Mitgliedstaaten, die die Initiative mittragen: Bosnien und Herzegowina, China, Ägypten, Georgien, Irak, Lettland, Malta, Marokko, Nepal, Paraguay, die Russische Föderation, Spanien, Slowenien, Sri Lanka und Togo.

Weitere Informationen über die Entschließung zu globalen Maßnahmen zur Förderung der gesundheitlichen Chancengleichheit für Menschen mit Hämophilie und anderen Blutungsstörungen, finden Sie hier.

Über Hämophilie und andere Blutungsstörungen

Bei Menschen mit Blutungsstörungen funktioniert der Blutgerinnungsprozess nicht richtig, so dass sie länger als normal bluten können. Bei manchen Menschen kann es zu spontanen Blutungen in Gelenke, Muskeln oder andere Körperteile kommen, die zu schweren gesundheitlichen Komplikationen führen können.

Über die World Federation of Hemophilia

Die WFH ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Verbesserung und Aufrechterhaltung der Versorgung von Menschen mit erblichen Blutungsstörungen auf der ganzen Welt einsetzt. In der WFH arbeiten nationale Mitgliedsorganisationen und Angehörige der Gesundheitsberufe zusammen, um die Versorgung von Menschen mit erblichen Blutungsstörungen auf der ganzen Welt sicherzustellen. Wir arbeiten mit Regierungen und Hämophilie-Behandlungszentren zusammen, um das Wissen durch Schulungen zu erweitern und ihnen die Mittel an die Hand zu geben, die sie benötigen, um Menschen mit Blutungsstörungen in ihren Gemeinden zu erkennen, zu unterstützen und zu behandeln, während wir gleichzeitig die globale Interessenvertretung und Zusammenarbeit fördern, um unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen. Weitere Informationen finden Sie unter  www.wfh.org.

Medienkontakt: Neha Suchak, Direktor, Marketing & Kommunikation, nsuchak@wfh.org, +1 514-875-7944, #2857; www.wfh.org

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Flugzeug verliert Bugrad bei Landung – Reinigung zwingt Hamburg Airport zur Pause

04.05.2026

Ein Zwischenfall mit einem Kleinflugzeug hat am Montagnachmittag den Flugbetrieb am Hamburger Flughafen vorübergehend zum Erliegen gebracht. Eine aus Cannes kommende Maschine setzte bei der Landung mit der Nase auf und wurde dabei beschädigt, wie ein Flughafensprecher mitteilte. Verletzt wurde niemand. Nach Angaben des Sprechers war das Flugzeug in Hamburg gelandet und „dabei zu Schaden gekommen“.

Dem Boulevardblatt „Bild“ zufolge verlor das Kleinflugzeug beim Aufsetzen sein Bugrad und setzte anschließend mit der Flugzeugnase auf der Piste auf. An Bord sollen zwei Personen gewesen sein. Offiziell bestätigt wurden zunächst der Schaden an der Maschine und das Ausbleiben von Verletzten. Um welche Art von Flug handelte, wurde zunächst nicht detailliert erläutert; laut „Bild“ soll es sich um eine Socata TBM-700C gehandelt haben.

Die Beschädigung der Maschine führte dazu, dass der komplette Flugbetrieb in Hamburg zeitweise gestoppt werden musste. Während der Bergung des Flugzeugs und der anschließenden Reinigung der Start- und Landebahn waren weder Starts noch Landungen möglich. „Das muss sehr gewissenhaft gereinigt werden“, sagte der Sprecher. Schon kleinste Trümmerteile könnten beim Starten und Landen gefährlich für andere Flugzeuge werden.

Die betroffene Maschine traf gegen 16 Uhr am Hamburger Flughafen ein. Spezialisten sollen nun untersuchen, wie es zu dem Vorfall kommen konnte. Der Flughafen nahm den Betrieb wieder auf, nachdem das Kleinflugzeug geborgen und die Bahn gereinigt worden war. Mit Verspätungen und Umleitungen war in der Folge zu rechnen, während sich der Verkehr schrittweise normalisierte.