Der Medienkonzern Hubert Burda Media leitet eine umfassende strukturelle Neuausrichtung seiner Nachrichtenredaktionen ein. Ziel ist die Zusammenlegung der bislang getrennten Print- und Onlineredaktionen, um die Zusammenarbeit innerhalb des Hauses zu intensivieren. Ein Unternehmenssprecher bestätigte diese Pläne gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, nachdem das Branchenportal „Medieninsider“ bereits über die Vorhaben berichtet hatte.
Die Fusion betrifft ein breites Spektrum der Focus-Marken. Konkret sollen die Redaktionen von „Focus“, „Focus Money“, „Focus Online“ sowie „Focus+“ künftig in gemeinsamen Newsrooms arbeiten. Durch diese Integration werden die traditionellen Grenzen zwischen den verschiedenen Publikationskanälen zugunsten einer einheitlichen Redaktionsstruktur aufgehoben.
Der Zeitplan für die Umsetzung ist bereits definiert. Bis Mitte 2027 soll der gesamte Umbau der Redaktionsstrukturen abgeschlossen sein. Damit setzt Burda auf eine langfristige Transformation der Arbeitsweise, um die Effizienz in der Berichterstattung über alle Medienformate hinweg zu steigern.
Trotz der strategischen Zusammenführung bleibt die personelle Auswirkung der Maßnahme derzeit offen. Es ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar, ob im Zuge der Fusion und der neuen Newsroom-Struktur Stellen gestrichen werden. Das Unternehmen konzentriert sich vorerst auf die organisatorische Integration der verschiedenen Focus-Titel.


